Aktion 1000 -100 -10

Die Kampagne "Gutes Leben. Für alle!" wurde am 23. August 2013 gestartet und am 8. März 2017 beendet. Unter dem Aktionsmotto "1000 - 100 - 10" war die Kampagne zeitlich und inhaltlich strukturiert.

1000 - die Impuls-Phase

Mit dem Startschuss der Kampagne begann die Impuls-Phase. Bis 12. April 2014 (Samstag vor Palmsonntag) waren die Initiatoren an verschiedenen Orten im Bistum Speyer präsent und informierten über die Kampagne. Zentrale Elemente der ersten Phase waren Informationsabende auf Pfarrverbandsratsebene, die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen mit einem Infostand sowie zum Finale die Bistumsumrundung per Rad vom 10. bis 12. April 2014. Bei allen Aktionen ging es dem Kampagnen-Team darum, zu erfahren, was die Menschen auf die Fragen "Gutes Leben. Für alle! Was bedeutet das für mich? Was möchte ich dazu beitragen?" antworten. Das Ziel war, darauf innerhalb der ersten Phase mindestens 1.000 Antworten zu erhalten.

Bis zum 12. April, dem letzten Tag der Phase I, sind 1.169 Antworten und Ideen für ein gelingendes Leben eingetroffen. Hier können Sie eine Auswahl der Antworten ansehen.

100 - die Experiment-Phase

Die Aktion "100 Experimente ausprobieren", das Kernelement der zweiten Kampagnen-Phase, lief von April 2014 bis Februar 2016. Hier ging es darum, Alternativen zum bisherigen Lebensstil zu finden und auszuprobieren, wie sich ein geändertes Konsumverhalten vor Ort umsetzen lässt. Pfarreien, Verbände und Gruppierungen sowie sonstige Initiativen waren zur Teilnahme eingeladen. Auf Wunsch unterstützten die Mitglieder aus dem Kampagnen-Team die Akteure bei der Planung und Umsetzung. 

Die Kampagnen-Phase II wurde am 19. Februar mit einem feierlichen Rahmenprogramm beendet. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden beim Kampagnen-Team 102 Experimente angemeldet. Die eingereichten Experimente wurden mit einer Teilnahmeurkunde ausgezeichnet und sind in der Rubrik "Experimente im Überblick" veröffentlicht.

10 - die Begegnungs-Phase

Die Zeitspanne ab Februar 2016 bis zum Kampagnenende in der Fastenzeit 2017 nutzten die Kampagnenbeteiligten dazu, um bei zehn Begegnungen - auch über die Bistumsgrenzen hinweg - Erfahrungen aus der Kampagne auszutauschen. Es fanden Gesprächsabende mit Menschen aus anderen Weltregionen statt, sogenannte Nord-Süd- bzw. West-Ost-Dialoge. Hinzu kamen Gegenbesuche und virtuelle Dialoge mit jungen Erwachsenen, die einen Freiwilligendienst in Ländern des globalen Südens absolvierten. Außerdem kamen Menschen bei Versammlungen und Ausstellungen zusammen, um über Lebensstilfragen zu diskutieren. Am 8. März 2017 wurde die Kampagne mit einem Abschlussevent beendet.
Zu den Berichten über Begegnungen mit Menschen aus Osteuropa und Studierenden aus Ruanda

Katholikenrat Speyer
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