1 von 100 Experimenten: Interkulturelles Training für Ehrenamtliche

Schulungen sensibilisieren für Verschiedenheit

Das Caritas-Zentrum in Neustadt an der Weinstraße unterstützt ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen mit einem interkulturellen Training.

Als Pilot- und Kooperationsprojekt mit der Kampagne "Gutes Leben. Für alle!" wurde das interkulturelle Training am 18. April 2015 für Ehrenamtliche im Dekanat Bad Dürkheim angeboten. Neun Frauen und zwei Männer erlebten mit der Referentin  Carina Cizmarik, Trainerin für interkulturelle Kommunikation, einen interaktiven Schulungstag mit vielfältigen Impulsen und manchem Aha-Moment.

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Die kulturelle Brille abnehmen

Durch Impulsreferate und praktische Übungen in Kleingruppen vermittelte die Trainerin den Teilnehmenden Verständnis für die Vielfalt des Begriffs Kultur und den damit verbundenen Normen. Immer wieder galt es, in der Gruppenarbeit auch einmal die kulturelle Brille abzunehmen und die eigenen Werte und Verhaltensweisen zu reflektieren, um dann (auch) zu erkennen, wie zum Beispiel die eigene Kultur die persönliche Wahrnehmung beeinflusst.

Da ehrenamtlich Tätige oft nicht die gleiche Sprache sprechen wie geflüchtete Menschen, wurde auch die indirekte und direkte Kommunikation im kulturellen Kontext beleuchtet.

Ausgezeichnet! ... und zur Nachahmung empfohlen

Urkunde für das Experiment Interkulturelles Training
Das Interkulturelle Training ist ein Beitrag zur Aktion "100 Experimente ausprobieren".

Im Rahmen der ökumenischen Themenwoche "Gerechtigkeit" auf der Landesgartenschau in Landau wurde das Experiment "Interkulturelles Training" in den Kreis der teilnehmenden Initiativen aufgenommen. Das Experiment hat Beispielcharakter, denn es sensibilisiert die Teilnehmenden für kulturelle Unterschiede und stärkt sie im Umgang mit Verschiedenheit. Die erworbene Kompetenz hilft den Ehrenamtlichen, geflüchtete Menschen hin zu einem besseren Leben zu begleiten.

Susanne Kaiser-Zech, Referentin für Gemeindecaritas im Caritas-Zentrum Neustadt/Weinstraße, und Seminarleitrin Karina Cizmarik stellten in einer Podiumsrunde mit Steffen Glombitza und Astrid Waller vom Kamapgnen-Team das Projekt vor. Sie wiesen darauf hin, dass weitere Termine des Interkulturellen Trainings über das Caritas-Zentrum Neustadt auf Nachfrage angeboten werden können.

Haben Sie Interesse, an einem Termin für das "Interkulturelle Training" teilzunehmen oder in Ihrem Ort ein solches Seminar anzubieten? Wenden Sie sich bitte an das Caritas-Zentrum Neustadt, Schwesternstraße 16, 67433 Neustadt. Ansprechpartnerin für dieses Angebot ist Susanne Kaiser-Zech.
E-Mail: susanne.kaiser-zech@caritas-speyer.de

Hilfsaktion "Teile und helfe"

Die Hilfsaktion "Teile und helfe" ist eine Initiative des Bistums Speyer und seines Caritasverbandes. Ziele der Aktion sind, einen Überblick über die Hilfen für Flüchtlinge im Bistum Speyer zu geben, die Vernetzung der Aktiven zu fördern und weitere Hilfen für Flüchtlinge anzuregen. Die Hilfsaktion gibt fachliche Impulse, wie man Flüchtlingen helfen kann. Sie wirbt für eine Haltung der Offenheit und Solidarität gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge in unser Land kommen.
Internet: Opens external link in new windowwww.teile-und-helfe.de

Katholikenrat Speyer
Bistum Speyer
Misereor